(Pinguin)-DVD der Woche: Könige der Wellen (Surf’s up)

27 01 2008

(Pinguin)-DVD der Woche: Könige der Wellen (Surf’s up)Wie versprochen hier ist meine Review zu „Könige der Wellen“ (Surf’s up). Der Film hatte ich mich schon im Kino begeistert, so das ich kaum abwarten konnte das dieser nun auch auf DVD erscheint. Vor allem bei diesem super Angebot von 9,95€ bei Amazon.

Der Film kommt in einem kleinen schmucken Glanzschuber als Single-DVD Edition daher. Hier rauf findet sich der Film (welche Überrschung) , der Trailer, ein Making of, entfallene Szene, DVD-Spiele und zwei Kurzfilme. Bei den Kurzfilme handelt es sich um „The ChubbChubbs“ (gewann 2002 einen Oscar als bester „Animations Kurzfilm“) und „The ChubbChubbs Save Xmas“.

Aber nun genug des Vorspiels kommen wie zu dem Animationsfilm, welcher dieses Jahr den Oscar verdient.

Also wer es noch nicht wusste: Surfen wurde von den Pinguinen erfunden. So wundert es auch niemanden, wenn die Vögel untereinander ihre eigenen Surf-Wettbwerbe abhalten. Und genau bei einem dieser Wettkämpfe will Cody Maverick teilnehmen. Cody ist als surfender Pinguin ein Sonderling unter seinen Artgenossen in der Antarktis. Daher nimmt er den nächstbesten Wal in Richtung Südsee, wo er die Chance erhält dem scheinbar übermächtigen Konkurrenten Tank den Titel ab zunehmen. Vor Ort muss Cody jedoch einsehen, dass dazu noch ein klein wenig mehr gehört, als Risikobereitschaft. Auf seinen Abenteuer zu seinem Ziel lernt er zu verstehen das Freundschaft eventuell mehr bedeutet als zu gewinnen. Und als er tatsächlich bis ins große Finale kommt, steht Cody vor seiner schwersten Entscheidung….

Sicherlich ist das keine Story, welche nur so vor Innovation strotzt. Doch was macht „Könige der Wellen“ besser als „Jadgfieber“, welches auch aus dem Hause Sony kam?

Einfach alles. Hier geht die Post ab, die Sprüche fallen an den richtigen Orten und der dazugehörige Soundtrack (Green Day, Incubus, etc.) vermittelt ein herrliches Gefühl von Sommerferien. Dazu kommen die genialen Charaktere, von denen jeder seinen eigenen Charme verbreitet. Von den vielen Einzelheiten, die man wohl erst beim wiederholten Mal gucken sehen wird, ganz zu schweigen.

Könige der Wellen ist eine computeranimierte Sport-Mockumentary über Pinguin-Surfmeisterschaften, und genau das macht ihn so besonders. „Könige der Wellen“ wirkt wie eine Dokumentation welche die Geschichte von Cody Maverick (gesprochen von Robert Stadlober) beleuchtet. Der Eindruck wird verstärkt durch eingefügte (Pinguin-) Interviews und dazwischen geschnittenen Surfszenen. Die neuartige Kameratechnik, welche hier zum Einsatz kommt verstärkt noch mehr das Gefühl mitten drin zu sein im Geschehen und verleiht dem Film einen ganz besonderen Rhythmus. So bewegt sich der Film sprunghaft von hier nach dort, verharrt mal kurz bei der Rahmenhandlung und zeigt im nächsten Moment wieder Rückblicke auf Nebendarsteller. Exakt dieser Rhythmus macht den Film so anders und hebt ihn meiner Meinung nach aus der Masse der anderen Animationsfilme heraus.

Selten habe ich so einen kurzweiligen Animationsfilm gesehen (Okay er geht ja auch nur 82 Minuten). Hier hat vorne und hinten fast alles gestimmt, auch wenn man ein paar Abstriche hinsichtlich der Story geben muss. Aber ansonsten erhält er von mir eine 8.5/10.

Könige der Wellen DVD für 9,95€
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80. Academy Awards – Die nominierten für die Oscars sind bekannt

22 01 2008

Endlich ist es soweit, es ist wieder Oscar-Time. Heute wurden von der Motion Pictures Arts and Sciences nun endlich die Nominierten für die 80. Academy Awards bekannt gegeben. Die Verleihung der Oscars findet in diesem Jahr am 24. Februar 2008 im Kodak Theatre statt. Hoffen wir das die Verleihung stattfindet und nicht wie die „Golden Globes“ wegen des Autorestreiks ausfallen müssen und wir statt einer opulenten Gala uns mit einer nüchternen Pressekonferenz vergnügen müssen. Auch wenn der Spiegel dies als knallharten Realty-Check sieht. (Spiegel)

Ein Überraschung war sicherlich das die hochgelobten Filme „American Gangster“ und „Tödliche Versprechen“ es nicht unter die Nominierten geschafft haben .Dagegen freut es mich das es das Animations – Abenteuer «Könige der Wellen» geschafft hat. Mein absoluter Lieblingsfilm aus dem Bereich Animation des letzten Jahres (Die DVD ist schon bestellt, eine Review folgt nächste Woche. Durchsetzen konnten sich auch die Produktionen der Nachbarländer «Die Fälscher» (Österreich) und «Kaytn» (Polen).

Bester Film
- «Abbitte» (Atonement)
- «Juno»
- «Michael Clayton»
- «No Country For Old Men»
- «The Will Be Blood»

Beste Hauptdarstellerin
- Cate Blanchett für für «Elizabeth – Das goldene Königreich» (Elizabeth – The Golden Age)
- Julie Christie für «An ihrer Seite» (Away From Here)
- Marion Cotillard für «La Vien en Rose»
- Laura Linney für «Die Geschwister Savages» (The Savages)
- Ellen Page für «Juno»

Bester Nebendarsteller
- Casey Affleck für «Die Ermordung Jesse James durch den Feigling Robert Ford» (The Assasination of Jesse James by the Coward Robert Ford)
- Javier Bardem für «No Country for the Old Men»
- Philipp Seymour Hoffman für «Der Krieg des Charlie Wilsons» (Charlie Wilson’s War)
- Hal Holbrook für «In die Wildnis» (Into the Wild)
- Tom Wilkinson für «Michael Clayton»

Bester Hauptdarsteller
- George Clooney für «Michael Clayton»
- Daniel Day-Lewis für «There Will Be Blood»
- Johnny Depp für «Sweeney Todd: Der teuflische Barbier aus der Fleet Street» (Sweeney Tood: The Demon Barbar of Fleet Street)
- Tommy Lee Jones für «No Country for Old Men»
- Viggo Mortensen für «Tödliche Versprechen» (Eastern Promises)

Beste Nebendarstellerin
- Cate Blanchett für «I’m not Here»
- Ruby Dee für «American Ganster»
- Saoirse Ronan für «Abitte» (Atonement)
- Amy Ryan für «Gone Baby Gone»
- Tilda Swinton für «Michael Clayton»

Bester Animationsfilm
- «Persepolis»
- «Ratatouille»
- «Könige der Wellen» (Surf’s Up)

Beste künstlerische Leitung
- Arthur Max für «American Ganster»
- Sarah Greenwood für «Abbitte» (Atonement)
- Dennis Gassner für «Der goldene Kompass» (The Golden Compass)
- Dante Ferretti für «Sweeney Todd: Der teuflische Barbier aus der Fleet Street» (Sweeney Tood: The Demon Barbar of Fleet Street)
- Jack Fisk für «There Will Be Blood»

Beste Kamera
- Roger Deakins für «Die Ermordung Jesse James durch den Feigling Robert Ford» (The Assasination of Jesse James by the Coward Robert Ford)
- Seasmus McGarvey für «Abitte» (Atonement)
- Roger Deakins für «No Country for Old Men»
- Janusz Kaminski für «Schmetterling und Taucherglocke» (The Diving Bell and the Butterfly)
- Robert Elswit für «There Will Be Blood»

Beste Kostüme
- Albert Wolsky für «Across the Universe»
- Jacqueline Durran für «Abitte» (Atonement)
- Alexandra Byrne für «Elizabeth – Das goldene Königreich» (Elizabeth: The Golden Age)
- Marit Allen für «La Vie en Rose »
- Colleen Atwood für «Sweeney Todd: Der teuflische Barbier aus der Fleet Street» (Sweeney Tood: The Demon Barbar of Fleet Street)

Beste Regie
- Paul Thomas Anderson für «There Will Be Blood»
- Ethan Coen und Joel Coen für «No Country for Old Men»
- Tony Gilroy für «Michael Clayton»
- Jason Reitman für «Juno»
-Julian Schnabel für «Schmetterling und Taucherglocke» (The Diving Bell and the Butterfly)

Bester Dokumentarfilm
- «No End in Sight»
- «Operation Homecoming: Writing the Wartime Experience»
- «Sicko»
- «Taxi zur Hölle» (Taxi to the Dark Side)
- «War Dance»

Bester Kurz-Dokumentarfilm
- «Freeheld»
- «La Corona»
- «Salim Baba»
- «Sari’s Mother»

Bester Schnitt
- Christopher Rouse für «Das Bourne Ultimatum»
- Juliette Welfing für «Schmetterling und Taucherglocke» (The Diving Bell and the Butterfly)
- Jay Cassidy für «In die Wildnis» (Into the Wild)
- Ethan Coen und Joel Coen für für «No Country for Old Men»
- Dylan Tichenor und Tatiana S. Riegel für «There Will Be Blood»

Bester ausländischer Film
- «Die Fälscher» (Österreich)
- «Beaufort» (Israel)
- «Katyn» (Polen)
- «Mongol» (Kasachstan)
- «12» (Russland)

Bestes Make-Up
- Didier Lavergne und Loulia Sheppard für «La Vie en Rose»
- Rick Baker für «Norbit»
- Ve Neill und Martin Samuel für «Pirates of the Carribbean: At World’s End» (Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt)

Bester Soundtrack
- Dario Marianelli für «Abitte» (Atonement)
- Michael Brook, Kaki King und Eddie Vedder für «In die Wildnis» (Into the Wild)
- James Newton Howard für «Michael Clayton»
- Michael Giacchino für «Rataouille»
- Marco Beltrami für «3:10 to Yuma»

Bester Song
- „Raise it Up“ für «Der Klang des Herzens» (August Rush)
- „Happy Working Song“ für «Verwünscht» (Enchanted)
- „So Close“ für «Verwünscht» (Enchanted)
- „Thaht’s How You Know“ für «Verwünscht» (Enchanted)
- „Falling Slowly“ für «Once»

Bester animierter Kurzfilm
- «Même les pigeons vont au paradis»
- «I Met the Walrus»
- «Madame Tutli-Putli»
- «Moya lyubov»
- «Peter and the Wolf»

Bester Kurzfilm
- «At Night»
- «Il Supplente»
- «Le Mozart des pickpockets»
- «Tanghi argentini»
- «The Tonto Woman»

Bestes Sounddesign
- Scott Millan, David Parker und Kirk Francis für «Das Bourne Ultimatum»
- Skip Lievsay, Craig Berkey, Greg Orloff und Peter F. Kurland für «No Country for Old Men»
- Randy Thom, Michael Semanick, Vince Caro und Doc Kane für «Ratatouille»
- «3:10 to Yuma»
- Kevin O’Connell, Greg P. Russell, Peter J. Devlin für «Transformers»

Bester Soundmix
- Karen M. Baker und Pel Hallberger für «Das Bourne Ultimatum»
- Skip Lievsay für «No Country for Old Men»
- «Ratatouille»
- Matthew Wood und Christopher Scarabosio für «The Will Be Blood»
- Mike Hopins und Ethan Van der Ryn für «Transformers»

Beste visuelle Effekte
- «Der goldene Kompass» (The Golden Compass)
- «Pirates of the Caribbean: At World’s End» (Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt)
- «Transformers»

Bestes adaptiertes Drehbuch
- Christopher Hampton für «Abbitte» (Atonement)
- Sarah Polley und Alice Munro für «An ihrer Seite» (Away From Here)
- Ronald Harwood für «Schmetterling und Taucherglocke» (The Diving Bell and the Butterfly)
- Joel Coen und Ethan Coen für «No Country for Old Men»
- Paul Thomas Anderson für «There Will Be Blood»

Bestes original Drehbuch
- Diablo Cody für «Juno»
- Nany Oliver für «Lars und die Frauen» (Lars and the Real Girls)
- Tony Gilroy für «Michael Clayton»
- Brad Bird für «Rataouille»
- Tamara Jenkins für «Die Geschwister Savages (The Savages)