Angst vor Manipulation – Amazon ändert Bewertungssystem

11 02 2008

Nicht mehr jeder soll auf dem Online-Shopping-Portal Amazon.de Produkte rezensieren dürfen.

Nach anhaltenden Beschwerden über Manipulationen hat Amazon.de sein System zur Bewertung von Produkten verändert: Künftig können nur noch Kunden Rezensionen abgeben, die mindestens einmal bei dem Online-Händler eingekauft haben, teilte das Unternehmen am Montag in München mit.

Nach Medienberichten hatten einige Fachverlage den Missbrauch der Bewertungsplattform beklagt. So monierte Galileo Press, dass Unbekannte offenbar mit gefälschten Kundenrezensionen bestimmte Titel beworben und andere gezielt in Misskredit gebracht hätten. (dpa)

Anders als bei Ebay ist dieser Schritt von Amazon begrüßenswert, da durch gezielte Meinungsmache doch einige Produkte doch stark in mißkredit gebracht werden. Und dies mehr Schadet, als dem Kunden hilft.





Ebay verliert an Transparenz

6 02 2008

Der Online-Marktplatz eBay will ein umstrittenes neues Bewertungssystem in diesem Jahr (auch) in Deutschland einführen. Danach können Verkäufer keine negativen Bewertungen mehr über Käufer abgeben. Wann das neue System hierzulande wirksam wird, stehe jedoch noch nicht fest, sagte Unternehmenssprecher Nerses Chopurian am Mittwoch der dpa. Einzelheiten zu den Änderungen wird das Unternehmen am kommenden Montag in Berlin bekannt geben. Unterdessen haben zahlreiche Verkäufer in den USA das neue System kritisiert. Sie fürchten, sich nicht mehr gegen säumige Käufer wehren zu können.

Schade zuerst das neue Gebührenmodell, was den normalen Usern noch weniger von ihrem Umsatz lässt und dann noch die angekündigten Einbußen der Transparenz. Hoffentlich schneidet sich Ebay da nicht selber ins Fleisch, wenn sie sich für den Ottonormal-Verbraucher immer unatraktiver werden lassen.