HD-DVD/Blu-Ray – Saturn ergreift Partei

30 01 2008

Ich weiß die Nachricht ist schon einen Tag alt, aber ich bin gestern einfach nicht dazu gekommen. ;) Trotzdem ist dies noch eine Meldung wert. Vor allem hätte ich nicht damit gerechnet das jetzt auch der Handel in den Formatkrieg mit eingreift und sich somit eine Einnahmequelle mehr oder weniger zum erlöschen bringt.

Aber um was geht es eigentlich?

Wer bei Saturn einen neuen Blu-ray-Player von Sony kauft, kann seinen alten HD-DVD-Player in Zahlung geben. Dafür erhält man 150 Euro, die vom Verkaufspreis des neuen Geräts abgezogen werden. Das Sony-Modell BDP-S300 würde dann statt 499 nur noch 349 Euro kosten, rechnet Saturn vor.

Zudem lockt man die Käufer mit acht kostenlosen Blu-ray-Titeln. Die Spielfilme „Der Patriot“ und „Hitch: Der Date-Doktor“ liegen dem Paket bereits bei. Registriert man sich online, erhält man zudem „Spiderman 3″, „50 erste Dates“, „Das Streben nach Glück“ und alle drei Teile von „Fluch der Karibik“.

Grundsätzlich können alle in Deutschland erhältlichen HD-DVD-Player bei Saturn in Zahlung gegeben werden. Ausgeschlossen sind lediglich das HD-DVD-Laufwerk der Xbox 360 sowie die Laufwerke für den PC. Weitere Informationen findet man im Saturn-Prospekt (PDF).





Die Kids kehren zurück – New Kids on the Block vor Comeback?

28 01 2008

Unglaublich aber (wie es scheint) wahr? Nachdem in den letzten beiden Jahren die Backstreet Boys oder auch Take That ihr erfolgreiches Comeback gemeistert haben. Scheint es, als käme es dieses Jahr zu einer Sensation. Ganze 14 Jahre nach ihrer Trennung stehen die „New Kids on the Block“ vor einem Comeback.

Laut der US-Zeitschrift „People“ wollen „NKOTB“, so die Abkürzung der Band, eine neue Platte aufnehmen. Weiter heißt es, Jordan Knight, Donnie Wahlberg, Joey McIntyre, Danny Wood und Jonathan Knight stünden kurz vor einem Comeback. Bestätigt wurden die Gerüchte bislang zwar noch nicht, angeblich wurde aber für Februar eine Pressekonferenz einberufen.

Genährt wird dieses Gerücht durch die offizielle Homepage von „NKOTB“: nkotb.com . Auf dieser findet man seit kurzem ein Video. Am Ende des Videos steht in großen Lettern : Million fans around the world await their return – are you ready?

Wenn das Marketing gut ist, die Jungs ihr bestes geben. Könnte dies echt ein riesen Comeback geben, wenn man über ihr Alter mal hinweg sieht. Immerhin sind alle ehemaligen Mitglieder von New Kids On The Block schon Ende 30, seit der Gründung 1984 sind fast 25 Jahre vergangen. Zuletzt konnte man die Band, die sich zum Ende ihrer bisheriger Karriere „NKOTB“ nannte, 1994 bewundern. Mit über 50 Millionen verkauften Tonträgern gehörten New Kids On The Block damals und gehören auch heute noch zu den erfolgreichen Bands der Musikgeschichte.

Wer sie noch nicht kennt oder sie schon vergessen hatte, hier 3 Videos:





(Pinguin)-DVD der Woche: Könige der Wellen (Surf’s up)

27 01 2008

(Pinguin)-DVD der Woche: Könige der Wellen (Surf’s up)Wie versprochen hier ist meine Review zu „Könige der Wellen“ (Surf’s up). Der Film hatte ich mich schon im Kino begeistert, so das ich kaum abwarten konnte das dieser nun auch auf DVD erscheint. Vor allem bei diesem super Angebot von 9,95€ bei Amazon.

Der Film kommt in einem kleinen schmucken Glanzschuber als Single-DVD Edition daher. Hier rauf findet sich der Film (welche Überrschung) , der Trailer, ein Making of, entfallene Szene, DVD-Spiele und zwei Kurzfilme. Bei den Kurzfilme handelt es sich um „The ChubbChubbs“ (gewann 2002 einen Oscar als bester „Animations Kurzfilm“) und „The ChubbChubbs Save Xmas“.

Aber nun genug des Vorspiels kommen wie zu dem Animationsfilm, welcher dieses Jahr den Oscar verdient.

Also wer es noch nicht wusste: Surfen wurde von den Pinguinen erfunden. So wundert es auch niemanden, wenn die Vögel untereinander ihre eigenen Surf-Wettbwerbe abhalten. Und genau bei einem dieser Wettkämpfe will Cody Maverick teilnehmen. Cody ist als surfender Pinguin ein Sonderling unter seinen Artgenossen in der Antarktis. Daher nimmt er den nächstbesten Wal in Richtung Südsee, wo er die Chance erhält dem scheinbar übermächtigen Konkurrenten Tank den Titel ab zunehmen. Vor Ort muss Cody jedoch einsehen, dass dazu noch ein klein wenig mehr gehört, als Risikobereitschaft. Auf seinen Abenteuer zu seinem Ziel lernt er zu verstehen das Freundschaft eventuell mehr bedeutet als zu gewinnen. Und als er tatsächlich bis ins große Finale kommt, steht Cody vor seiner schwersten Entscheidung….

Sicherlich ist das keine Story, welche nur so vor Innovation strotzt. Doch was macht „Könige der Wellen“ besser als „Jadgfieber“, welches auch aus dem Hause Sony kam?

Einfach alles. Hier geht die Post ab, die Sprüche fallen an den richtigen Orten und der dazugehörige Soundtrack (Green Day, Incubus, etc.) vermittelt ein herrliches Gefühl von Sommerferien. Dazu kommen die genialen Charaktere, von denen jeder seinen eigenen Charme verbreitet. Von den vielen Einzelheiten, die man wohl erst beim wiederholten Mal gucken sehen wird, ganz zu schweigen.

Könige der Wellen ist eine computeranimierte Sport-Mockumentary über Pinguin-Surfmeisterschaften, und genau das macht ihn so besonders. „Könige der Wellen“ wirkt wie eine Dokumentation welche die Geschichte von Cody Maverick (gesprochen von Robert Stadlober) beleuchtet. Der Eindruck wird verstärkt durch eingefügte (Pinguin-) Interviews und dazwischen geschnittenen Surfszenen. Die neuartige Kameratechnik, welche hier zum Einsatz kommt verstärkt noch mehr das Gefühl mitten drin zu sein im Geschehen und verleiht dem Film einen ganz besonderen Rhythmus. So bewegt sich der Film sprunghaft von hier nach dort, verharrt mal kurz bei der Rahmenhandlung und zeigt im nächsten Moment wieder Rückblicke auf Nebendarsteller. Exakt dieser Rhythmus macht den Film so anders und hebt ihn meiner Meinung nach aus der Masse der anderen Animationsfilme heraus.

Selten habe ich so einen kurzweiligen Animationsfilm gesehen (Okay er geht ja auch nur 82 Minuten). Hier hat vorne und hinten fast alles gestimmt, auch wenn man ein paar Abstriche hinsichtlich der Story geben muss. Aber ansonsten erhält er von mir eine 8.5/10.

Könige der Wellen DVD für 9,95€
Könige der Wellen [Blu-ray] für 29,95€





HD-DVD / Blu-Ray – Kunden entscheiden Formatkrieg

25 01 2008

Bemerkenswert:

„In der ersten Januarwoche waren noch über 48 Prozent aller in den USA verkauften Player HD-DVD-Geräte. In der zweiten Januarwoche – Warner hatte seinen Ausstieg Ende der ersten Woche des Jahres verkündet – entschieden sich nur noch 7,47 Prozent der Kunden für einen solchen Player – und 92,53 Prozent für einen Blu-ray-Player. Deutlicher geht es kaum. “ (Quelle: spiegel.de)

Also mit so einem starken Einbruch innerhalb kürzester Zeit hatte ich nicht gerechnet, dachte eher das sich der Formatkrieg in den nächsten 2 Jahren erst entscheidet. Aber wie es scheint geht dies schneller als gedacht.





Neues Videoportal: starclip.tv

24 01 2008

Das neue Online-on-Demand-Videoangebot www.starclip.tv will das Leben der deutschen A-Promis zeigen und Hintergründe und Homestories liefern. Das Anfangsangebot verspricht viel: Heidi Klum, Boris Becker, Steffi Graf, Verona Pooth und Tokio Hotel geben sich ein Stelldichein. Sämtliche Filme stehen dem Nutzer kostenfrei zur Verfügung.

Also ganz anders als MyVideo, Clipfish oder Sevenload setzt starclip.tv komplett auf Premiumcontent und lässt den heutzutage gefragten Web 2.0 User aussen vor.

Der Internet TV-Sender starclip.tv ist auf jedenfall eine nette Idee. Sicherlich muss man erstmal Stammuser finden und diesen natürlich kommunizieren, was für ein Vorteil starclip.tv diesem bietet. Denn unbedingt neues erfährt man von den Stars nicht, vielmehr findet die so typische Selbstbeweihräucherung statt. Also wer auf exklusive Storys hofft ist meiner Meinung hier momentan noch fehl am Platz.  Ob sich die ganze Sache rentieren wird steht auf einem anderen Blatt. Vor allem da es sich bei den ca. 2:30m langen Videos um Eigenproduktionen handelt, setzt dies eine gesunde Finanzierungsbasis voraus.

Laut der Seite medienhandbuch.de, will sich starclip.tv durch Werbung wie Presenting, Sponsoring, Spots und Pre-Roll refinanzieren.  Bis zur Jahreshälfte 2008 plant der neue Internetsender zur Zeit mit ca. 250.000 PIs/Monat.

Schauen wir mal wie lange sich das Projekt hält, zumindest ist dies mal seit langen eine frische Idee und soweit ich beurteilen kann keine Copycat einer amerikanischen Seite.





MyVideo.de auf Expansionskurs – Belgien und Niederlande; Neue Features in der Pipeline

23 01 2008

SevenOne Intermedia, das Multimedia- Unternehmen der ProSiebenSat.1 Group, treibt mit der Video-Community MyVideo die Internationalisierung des Geschäftsbereichs Online weiter voran. Am 14. Januar 2008 startete MyVideo in den Niederlanden und in Belgien mit einem eigenen Angeboten. Unter www.MyVideo.nl und www.MyVideo.be stehen kreativen Video-Fans nun auch in den europäischen Nachbarländern eigene Communities aus dem Hause MyVideo zur Verfügung.

Mit 39 Millionen Besuchen und über 682 Millionen Seitenaufrufen im Dezember ist für MyVideo in Deutschland ein erfolgreiches Jahr 2007 u Ende gegangen. Mittlerweile können Besucher der Community aus über 1,9 Millionen Videos auswählen. Über acht Millionen Videos werden pro Tag angesehen, mehr als 9.000 Clips werden täglich hochgeladen. Die
Bandbreite reicht von witzig über sportlich bis zu musikalisch oder einfach nur skurril.

Auch in den europäischen Nachbarnländern setzt MyVideo.de auf eine Mischung aus „Usergenerated-Content“ und „Exklusiv-Content“ von TV-Sendern, sowie speziellen Contentpartnern. MyVideo.nl startet zugleich mit einem eigenen Special zum niederländischen TV-Format „Dancing Queen“, sowie der nächste Woche startetenden niederländischen Version von „The next Uri Geller“.Weiterhin plant man weitere Expansionenen innerhalb Europas noch im ersten Quartal 2008.

Nicht nur in Europa dehnt sich MyVideo.de weiter aus, sondern auch innerhalb der eigenen Plattform. So launcht MyVideo.de  die nächsten Woche neue Features, dabei soll es sich um „Channels“ und Aplikationen für Social Networks handeln.

MyVideo erhofft sich dadurch neue Zielgruppen anzusprechen und seine Reichweite zu steigern.





Unerwarted: Heath Ledger in New York tot aufgefunden

22 01 2008

Heath LedgerHeath Ledger (1979 – 2008)

ist am Dienstag in New York gegen 21.30 Uhr (deutscher Zeit) in seinem Apartment tot aufgefunden worden. Die Polizei erklärt, dass sein Tod möglicherweise durch Drogenmissbrauch erfolgte. Ledger wurde von Concierge/Haushälterin tot aufgefunden, als dieser ihn an einen bevorstehenden Massagetermin erinnern wollte. Der aus Australien stammente Ledger wurde 28 Jahre alt. (Quelle:CNN.com)

Ledger war für seine Rolle eines schwulen Cowboys in „Brokeback Mountain“ (2005) für den Oscar nominiert. Sein letzter Film wird somit die „Batman Begins“ Fortsetzung „The Dark Knight“ sein, in welcher Heath Ledger den Joker verkörpert(e).

Die Nachricht vom Tod Heath Ledgers, hat mich wahrlich geschockt. Heath hatte mit seinen 28 Jahren noch sein Leben und eine große Karriere vor sich. Doch wie es scheint machten wieder Drogen dies alles zu nichte. Schade das manche Menschen an ihrem Ruhm zerbrechen und dafür mit dem Leben bezahlen müssen.

Update:

Mitlerweile wurde bestätigt, das es sich bei den gefundenen Pillen um ein verschreibungspflichtige Schlaftabletten handelte. Diese waren auch auf dessen Namen ausgestellt. Seine Familie spricht von einem Unfall.

Selbstmordspekulationen wurden von den Eltern des Schauspielers heftig zurückgewiesen. Ihr Sohn sei nicht «diese Art von Person» gewesen, zitieren australische Medien die Ledgers. Wie der Internetdienst «Tmz» berichtet, litt der 28-Jährige zum Zeitpunkt seines Todes an einer Lungenentzündung. Es handele sich um einen «Unfall», eventuell eine Medikamenten-Überdosierung, heißt es – neben seinem Bett wurde eine Pillenpackung gefunden. Auch von früheren Drogenproblemen ist die Rede. Der Australier soll jedoch seit rund einem Jahr clean gewesen sein.(Quelle:netzzeitung.de





80. Academy Awards – Die nominierten für die Oscars sind bekannt

22 01 2008

Endlich ist es soweit, es ist wieder Oscar-Time. Heute wurden von der Motion Pictures Arts and Sciences nun endlich die Nominierten für die 80. Academy Awards bekannt gegeben. Die Verleihung der Oscars findet in diesem Jahr am 24. Februar 2008 im Kodak Theatre statt. Hoffen wir das die Verleihung stattfindet und nicht wie die „Golden Globes“ wegen des Autorestreiks ausfallen müssen und wir statt einer opulenten Gala uns mit einer nüchternen Pressekonferenz vergnügen müssen. Auch wenn der Spiegel dies als knallharten Realty-Check sieht. (Spiegel)

Ein Überraschung war sicherlich das die hochgelobten Filme „American Gangster“ und „Tödliche Versprechen“ es nicht unter die Nominierten geschafft haben .Dagegen freut es mich das es das Animations – Abenteuer «Könige der Wellen» geschafft hat. Mein absoluter Lieblingsfilm aus dem Bereich Animation des letzten Jahres (Die DVD ist schon bestellt, eine Review folgt nächste Woche. Durchsetzen konnten sich auch die Produktionen der Nachbarländer «Die Fälscher» (Österreich) und «Kaytn» (Polen).

Bester Film
- «Abbitte» (Atonement)
- «Juno»
- «Michael Clayton»
- «No Country For Old Men»
- «The Will Be Blood»

Beste Hauptdarstellerin
- Cate Blanchett für für «Elizabeth – Das goldene Königreich» (Elizabeth – The Golden Age)
- Julie Christie für «An ihrer Seite» (Away From Here)
- Marion Cotillard für «La Vien en Rose»
- Laura Linney für «Die Geschwister Savages» (The Savages)
- Ellen Page für «Juno»

Bester Nebendarsteller
- Casey Affleck für «Die Ermordung Jesse James durch den Feigling Robert Ford» (The Assasination of Jesse James by the Coward Robert Ford)
- Javier Bardem für «No Country for the Old Men»
- Philipp Seymour Hoffman für «Der Krieg des Charlie Wilsons» (Charlie Wilson’s War)
- Hal Holbrook für «In die Wildnis» (Into the Wild)
- Tom Wilkinson für «Michael Clayton»

Bester Hauptdarsteller
- George Clooney für «Michael Clayton»
- Daniel Day-Lewis für «There Will Be Blood»
- Johnny Depp für «Sweeney Todd: Der teuflische Barbier aus der Fleet Street» (Sweeney Tood: The Demon Barbar of Fleet Street)
- Tommy Lee Jones für «No Country for Old Men»
- Viggo Mortensen für «Tödliche Versprechen» (Eastern Promises)

Beste Nebendarstellerin
- Cate Blanchett für «I’m not Here»
- Ruby Dee für «American Ganster»
- Saoirse Ronan für «Abitte» (Atonement)
- Amy Ryan für «Gone Baby Gone»
- Tilda Swinton für «Michael Clayton»

Bester Animationsfilm
- «Persepolis»
- «Ratatouille»
- «Könige der Wellen» (Surf’s Up)

Beste künstlerische Leitung
- Arthur Max für «American Ganster»
- Sarah Greenwood für «Abbitte» (Atonement)
- Dennis Gassner für «Der goldene Kompass» (The Golden Compass)
- Dante Ferretti für «Sweeney Todd: Der teuflische Barbier aus der Fleet Street» (Sweeney Tood: The Demon Barbar of Fleet Street)
- Jack Fisk für «There Will Be Blood»

Beste Kamera
- Roger Deakins für «Die Ermordung Jesse James durch den Feigling Robert Ford» (The Assasination of Jesse James by the Coward Robert Ford)
- Seasmus McGarvey für «Abitte» (Atonement)
- Roger Deakins für «No Country for Old Men»
- Janusz Kaminski für «Schmetterling und Taucherglocke» (The Diving Bell and the Butterfly)
- Robert Elswit für «There Will Be Blood»

Beste Kostüme
- Albert Wolsky für «Across the Universe»
- Jacqueline Durran für «Abitte» (Atonement)
- Alexandra Byrne für «Elizabeth – Das goldene Königreich» (Elizabeth: The Golden Age)
- Marit Allen für «La Vie en Rose »
- Colleen Atwood für «Sweeney Todd: Der teuflische Barbier aus der Fleet Street» (Sweeney Tood: The Demon Barbar of Fleet Street)

Beste Regie
- Paul Thomas Anderson für «There Will Be Blood»
- Ethan Coen und Joel Coen für «No Country for Old Men»
- Tony Gilroy für «Michael Clayton»
- Jason Reitman für «Juno»
-Julian Schnabel für «Schmetterling und Taucherglocke» (The Diving Bell and the Butterfly)

Bester Dokumentarfilm
- «No End in Sight»
- «Operation Homecoming: Writing the Wartime Experience»
- «Sicko»
- «Taxi zur Hölle» (Taxi to the Dark Side)
- «War Dance»

Bester Kurz-Dokumentarfilm
- «Freeheld»
- «La Corona»
- «Salim Baba»
- «Sari’s Mother»

Bester Schnitt
- Christopher Rouse für «Das Bourne Ultimatum»
- Juliette Welfing für «Schmetterling und Taucherglocke» (The Diving Bell and the Butterfly)
- Jay Cassidy für «In die Wildnis» (Into the Wild)
- Ethan Coen und Joel Coen für für «No Country for Old Men»
- Dylan Tichenor und Tatiana S. Riegel für «There Will Be Blood»

Bester ausländischer Film
- «Die Fälscher» (Österreich)
- «Beaufort» (Israel)
- «Katyn» (Polen)
- «Mongol» (Kasachstan)
- «12» (Russland)

Bestes Make-Up
- Didier Lavergne und Loulia Sheppard für «La Vie en Rose»
- Rick Baker für «Norbit»
- Ve Neill und Martin Samuel für «Pirates of the Carribbean: At World’s End» (Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt)

Bester Soundtrack
- Dario Marianelli für «Abitte» (Atonement)
- Michael Brook, Kaki King und Eddie Vedder für «In die Wildnis» (Into the Wild)
- James Newton Howard für «Michael Clayton»
- Michael Giacchino für «Rataouille»
- Marco Beltrami für «3:10 to Yuma»

Bester Song
- „Raise it Up“ für «Der Klang des Herzens» (August Rush)
- „Happy Working Song“ für «Verwünscht» (Enchanted)
- „So Close“ für «Verwünscht» (Enchanted)
- „Thaht’s How You Know“ für «Verwünscht» (Enchanted)
- „Falling Slowly“ für «Once»

Bester animierter Kurzfilm
- «Même les pigeons vont au paradis»
- «I Met the Walrus»
- «Madame Tutli-Putli»
- «Moya lyubov»
- «Peter and the Wolf»

Bester Kurzfilm
- «At Night»
- «Il Supplente»
- «Le Mozart des pickpockets»
- «Tanghi argentini»
- «The Tonto Woman»

Bestes Sounddesign
- Scott Millan, David Parker und Kirk Francis für «Das Bourne Ultimatum»
- Skip Lievsay, Craig Berkey, Greg Orloff und Peter F. Kurland für «No Country for Old Men»
- Randy Thom, Michael Semanick, Vince Caro und Doc Kane für «Ratatouille»
- «3:10 to Yuma»
- Kevin O’Connell, Greg P. Russell, Peter J. Devlin für «Transformers»

Bester Soundmix
- Karen M. Baker und Pel Hallberger für «Das Bourne Ultimatum»
- Skip Lievsay für «No Country for Old Men»
- «Ratatouille»
- Matthew Wood und Christopher Scarabosio für «The Will Be Blood»
- Mike Hopins und Ethan Van der Ryn für «Transformers»

Beste visuelle Effekte
- «Der goldene Kompass» (The Golden Compass)
- «Pirates of the Caribbean: At World’s End» (Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt)
- «Transformers»

Bestes adaptiertes Drehbuch
- Christopher Hampton für «Abbitte» (Atonement)
- Sarah Polley und Alice Munro für «An ihrer Seite» (Away From Here)
- Ronald Harwood für «Schmetterling und Taucherglocke» (The Diving Bell and the Butterfly)
- Joel Coen und Ethan Coen für «No Country for Old Men»
- Paul Thomas Anderson für «There Will Be Blood»

Bestes original Drehbuch
- Diablo Cody für «Juno»
- Nany Oliver für «Lars und die Frauen» (Lars and the Real Girls)
- Tony Gilroy für «Michael Clayton»
- Brad Bird für «Rataouille»
- Tamara Jenkins für «Die Geschwister Savages (The Savages)





DVD der Woche: Confession of Pain

20 01 2008

Confession of Pain Cover

Nach zwei Wochen im Regal hat es heute endlich Confession of Pain in meinen DVD-Player geschafft.

Die deutsche DVD kommt in einem dünnen Digipak als Single-DVD Edition daher. Auf welcher sich der Film, die üblichen Trailer, ein Making of und eine Pressekonferenz zum Film finden. Das Making Of besteht aus zahlreichen, jeweils etwa zwei Minuten langen Einspielern, die zusammen eine Länge von etwa 33 Minuten ergeben. Die darin enthaltenen Interviewpassagen besitzen wie meist üblich nur Werbecharakter, da sie entweder den Inhalt des Films referieren oder mit Sätzen wie „XY ist ein wunderbarer Schauspieler“ aufwarten. Darüber hinaus überschneiden sich viele der kurzen Filme. Das Making Of endet mit einem zweiminütigen Musikvideo. Die etwa 10minütige Pressekonferenz ist ganz nett anzuschauen, ohne dass sie jedoch viele Informationen vermittelt.

Der Film handelt von den beiden Polizisten Bong (Takeshi Kaneshiro ; „House of Flying Daggers“) und Lau Chiu-Wai(Tony Leung ; „Infernal Affairs“) welche die besten Freunde sind. Von einem Einsatz zurück gekehrt findet Bong seine Freundin mit aufgeschnittenen Pulsadern im Bett – sie ist tot. Darauf hin kündigt er seinen Job im Morddezernat und ergibt sich dem Alkohol, während er als Privatdetektiv sich mehr oder weniger großen Fällen widmet. Drei Jahre Später benötigt Lau die Hilfe seines Freundes, denn Lau’s Schwiegervater wurde ermordet und Lau steht unter verdacht.

Andrew Lau und Alan Mak (Infernal Affairs) gehen ein etwas ungewohnten Weg für einen klassischen Krimi. „Confession of Pain“ enthüllt schon nach wenigen Minuten die Identität des Mörders. Das Tatmotiv entfaltet sich folglich erst im Laufe der Handlung, bis es am Ende schließlich vollständig zu Tage tritt. Der Weg dahin ist gepflastert mit atmosphärischen Bildern, deren geradezu wehmütiger und leider auch etwas flachen Handlungsfluss den Schmerz der beiden Hauptfiguren in Bildern des nächtlichen Hong-Kongs einbettet. In ihren Handlungen existiert entweder die Dynamik der Verzweiflung, wie bei Lau Ching Hei, oder die Lethargie der Verzweiflung, wie bei Bong. Alles in allem zeigt „Confession of Pain“ den Weg von zwei Menschen, bei den das Leben tiefe Narben hinterlassen hat und wie beide versuchen diese Wunden auf ihre Art und Weise zu heilen.

Der Film ist wirklich schön fotografiert/gefilmt (bekamm nicht umsonst einen Hong Kong Film Award „Best Cinematography“ und bietet die eine oder andere Wendung. Die Wendungen sind zwar nicht allzu überraschend für einen regelmäßigen Filmschauer, aber passen trotzalledem in die Handlung und wirken nicht überkonstruiert. Jedoch fehlt alles in allem die Substanz, aber der Film ist immer noch besser als so manchen Hollywood-Blockbuster. 7/10

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Lang lebe der Gutschein – Amazon darf Gutscheine nicht befristen

18 01 2008

„Bisher sind die Gutscheine beim Internethändler Amazon auf ein Jahr befristet. Das Gesetz schreibt jedoch für Gutscheine eine dreijährige Frist vor. Verbraucherschützer hatten vor dem Landgericht München eine Verlängerung der Frist eingeklagt und haben gewonnen.

Amazon hatte Geschenkgutscheine generell nach einem Jahr für ungültig erklärt und das mit großem Verwaltungsaufwand begründet. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hatte den Internethändler daraufhin zunächst abgemahnt, die entsprechende Klausel über die kurze Geltungsdauer zu widerrufen.“ (welt.de)

Mir persönlich ist es zwar ein Rätsel, wer seinen Online-Gutschein nicht innerhalb eines Jahres eintauscht. Aber wer es bisher nicht geschafft hat innerhalb von 365 Tagen etwas bei Amazon zu finden und zu bestellen, der kann sich eben jetzt freuen. Vielleicht findet man ja nun am 366 Tag etwas für seinen Gutschein.